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Print Outsourcing für Unternehmen: Druckmanagement gezielt auslagern

25.08.2026 | Drucker, Multifunktionsgeräte und Scanner gehören in vielen Unternehmen selbstverständlich zur IT-Infrastruktur. Doch hinter einer zuverlässig funktionierenden Druckerflotte steckt mehr Aufwand, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Geräte müssen beschafft und eingerichtet, Verbrauchsmaterialien bereitgestellt, Störungen behoben und Kosten im Blick behalten werden. Genau hier setzt Print Outsourcing an.

Im Unternehmensumfeld bezeichnet Print Outsourcing die teilweise oder vollständige Auslagerung des Managements der betrieblichen Druckinfrastruktur an einen externen Dienstleister. Es geht also nicht darum, Broschüren, Mailings oder andere Druckerzeugnisse extern produzieren zu lassen. Stattdessen stehen die eigenen Drucker und Multifunktionssysteme sowie die damit verbundenen Prozesse im Mittelpunkt.

Unternehmen können dadurch ihre interne IT entlasten, Abläufe standardisieren und gleichzeitig mehr Transparenz über ihre Druckkosten gewinnen. Doch wann lohnt es sich tatsächlich, das Druckmanagement auszulagern?


Was bedeutet Print Outsourcing?

Print Outsourcing beschreibt die Übertragung definierter Aufgaben rund um die betriebliche Druckinfrastruktur an einen spezialisierten Dienstleister. Je nach gewähltem Modell kann dieser einzelne Aufgaben übernehmen oder die Druckerflotte weitgehend vollständig betreuen.

Das Ziel besteht darin, den internen Aufwand für Beschaffung, Betrieb, Wartung und Verwaltung der Geräte zu reduzieren. Statt viele einzelne Prozesse selbst zu koordinieren, erhalten Unternehmen einen zentral organisierten Ansatz für ihre Druckumgebung.

Wie weit die Auslagerung reicht, lässt sich individuell festlegen. Während einige Unternehmen beispielsweise nur Wartung und Verbrauchsmaterial extern abwickeln, entscheiden sich andere dafür, ihre Druckerflotte auszulagern und den gesamten Lebenszyklus der Geräte durch einen Dienstleister betreuen zu lassen.

Ein moderner HP-Drucker mit Touchscreen steht in einem Büro in der Nähe einer Wand. Im Hintergrund sitzen zwei Personen an einem Tisch und unterhalten sich; im Hintergrund sind Computerbildschirme und die Büroeinrichtung zu sehen.

Welche Aufgaben lassen sich beim Print Outsourcing auslagern?

Print Outsourcing ist kein fest definiertes Leistungspaket. Unternehmen können vielmehr entscheiden, welche Aufgaben sie intern behalten und welche sie an einen externen Partner übertragen.

Typische Leistungen sind beispielsweise:

  • Analyse und Optimierung der vorhandenen Druckerflotte
  • Auswahl und Beschaffung geeigneter Drucksysteme
  • Installation und Konfiguration der Geräte
  • Rollout an verschiedene Standorte und Arbeitsplätze
  • zentrale Verwaltung der Druckerflotte
  • Monitoring von Geräten und Verbrauchsmaterial
  • automatische Versorgung mit Toner und anderen Verbrauchsmaterialien
  • Wartung und Reparatur
  • technischer Support bei Störungen
  • Austausch und Modernisierung von Geräten
  • Reporting und Kostenkontrolle
  • Rücknahme oder fachgerechte Verwertung ausgedienter Systeme

Damit kann Print Outsourcing weit über die klassische Wartung einzelner Drucker hinausgehen. Im Idealfall betrachtet der Dienstleister die gesamte Druckumgebung und optimiert Prozesse über den vollständigen Lebenszyklus der Geräte.

Print Outsourcing oder internes Druckmanagement?

Ob Unternehmen ihr Druckmanagement selbst organisieren oder auslagern sollten, hängt stark von der Größe und Komplexität ihrer Druckumgebung ab.

Bei einer kleinen Anzahl an Geräten an einem einzigen Standort lässt sich die Verwaltung häufig ohne großen Aufwand intern abbilden. Mit zunehmender Unternehmensgröße verändert sich die Situation jedoch. Unterschiedliche Druckermodelle, mehrere Standorte, wechselnde Anforderungen und eine Vielzahl an Verbrauchsmaterialien erhöhen den administrativen Aufwand.
 

Internes DruckmanagementPrint Outsourcing
Organisation durch interne MitarbeitendeBetreuung durch spezialisierten Dienstleister
einzelne Beschaffungs- und Serviceprozessezentral koordinierte Prozesse
interner Aufwand bei Störungendefinierte Service- und Supportprozesse
Verbrauchsmaterial wird intern verwaltetautomatisierte oder zentral organisierte Versorgung möglich
Kosten häufig auf verschiedene Bereiche verteilttransparente Auswertung der Druckkosten möglich
Know-how muss intern vorhanden seinZugriff auf spezialisiertes Print-Know-how


Die Entscheidung muss dabei nicht grundsätzlich für oder gegen Outsourcing fallen. Häufig ist ein hybrides Modell sinnvoll, bei dem interne Verantwortlichkeiten mit externen Services kombiniert werden.

Wann lohnt es sich, das Druckmanagement auszulagern?

Ein Drucker-Outsourcing kann insbesondere dann interessant werden, wenn die Verwaltung der Druckerflotte zunehmend interne Ressourcen bindet.

Typische Anzeichen dafür sind wiederkehrende Störungen, eine heterogene Gerätelandschaft oder ein hoher manueller Aufwand für Tonerbestellungen und Servicefälle. Auch fehlende Transparenz über tatsächliche Druckkosten kann ein Anlass sein, die bestehenden Prozesse zu hinterfragen.

Besonders relevant ist Print Outsourcing häufig für Unternehmen mit:

  • einer größeren Anzahl an Druckern und Multifunktionssystemen
  • mehreren Niederlassungen oder dezentralen Standorten
  • unterschiedlichen Gerätetypen und Herstellern
  • regelmäßigem Wartungs- und Supportbedarf
  • hohem internem Aufwand für Beschaffung und Verbrauchsmaterial
  • fehlender Transparenz über Druckvolumen und Kosten
  • begrenzten IT-Ressourcen für die Betreuung der Druckumgebung

Entscheidend ist deshalb weniger eine bestimmte Unternehmensgröße als die Frage, wie komplex und aufwendig die vorhandene Druckinfrastruktur tatsächlich ist.

Welche Vorteile bietet Print Outsourcing für IT und Einkauf?

Die Auswirkungen einer ausgelagerten Druckumgebung betreffen mehrere Unternehmensbereiche. Besonders deutlich werden die Vorteile häufig in der IT und im Einkauf.

Entlastung der internen IT

Ein Drucker funktioniert nicht oder ein Multifunktionsgerät muss neu eingerichtet werden: Wer das Druckmanagement auslagert, kann viele dieser operativen Aufgaben an einen spezialisierten Partner übertragen. Die interne IT erhält dadurch mehr Freiraum für strategische Projekte und geschäftskritische Systeme.

Vereinfachte Beschaffung

Auch im Einkauf verursacht eine heterogene Druckerlandschaft zusätzlichen Aufwand. Print Outsourcing kann diese Prozesse bündeln. Standardisierte Geräte, zentrale Ansprechpartner und abgestimmte Beschaffungsprozesse reduzieren die Komplexität.

Mehr Kostentransparenz

Die tatsächlichen Kosten einer Druckumgebung bestehen nicht nur aus dem Anschaffungspreis der Geräte. Verbrauchsmaterial, Wartung, Ersatzteile, Support und interne Arbeitszeit gehören ebenfalls zur Gesamtbetrachtung. Durch Monitoring und regelmäßiges Reporting lassen sich Druckvolumen und Kosten transparenter erfassen.

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Teilweises oder vollständiges Print Outsourcing?

Nicht jedes Unternehmen möchte seine komplette Druckinfrastruktur an einen externen Dienstleister übergeben. Deshalb lassen sich unterschiedliche Outsourcing-Modelle unterscheiden.

Beim teilweisen Print Outsourcing verbleiben bestimmte Aufgaben im Unternehmen. Beispielsweise kann die interne IT weiterhin grundlegende administrative Aufgaben übernehmen, während Wartung, Tonerversorgung und Gerätemanagement extern organisiert werden.

Beim vollständigen Print Outsourcing übernimmt der Dienstleister dagegen einen Großteil der Aufgaben rund um die Druckerflotte. Das kann von der Planung und Beschaffung über Rollout und Betrieb bis zur Rücknahme der Geräte reichen.

Welches Modell sinnvoller ist, hängt von den vorhandenen Ressourcen, internen Kompetenzen und gewünschten Verantwortlichkeiten ab. Wichtig ist vor allem, die Aufgabenverteilung eindeutig festzulegen.

Worauf sollten Unternehmen beim Print-Outsourcing-Vertrag achten?

Mit dem Outsourcing werden operative Aufgaben und teilweise auch Verantwortlichkeiten an einen externen Partner übertragen. Entsprechend wichtig sind klare vertragliche Regelungen.

Unternehmen sollten insbesondere darauf achten, dass Leistungsumfang und Zuständigkeiten eindeutig beschrieben sind. Dazu gehören unter anderem vereinbarte Servicezeiten, Reaktionszeiten bei Störungen und Regelungen für den Austausch defekter Geräte.

Auch das Abrechnungsmodell sollte transparent sein. Je nach Vertrag können Kosten beispielsweise anhand der Geräteanzahl, des tatsächlichen Druckvolumens oder definierter Servicepakete berechnet werden.

Büroszene mit drei Personen, die an Schreibtischen in der Nähe eines großen HP-Druckers/Kopierers arbeiten. Der Arbeitsbereich ist mit Computern, Topfpflanzen und großen Fenstern mit Blick auf die Stadt ausgestattet. Die Atmosphäre wirkt modern und professionell.

Darüber hinaus sind folgende Punkte relevant:

  • Vertragslaufzeit und Kündigungsbedingungen
  • Service Level Agreements (SLAs)
  • Reaktions- und Wiederherstellungszeiten
  • enthaltene und zusätzliche Leistungen
  • Regelungen für Verbrauchsmaterial
  • Reporting und Kostenübersichten
  • Umgang mit Änderungen der Geräteanzahl
  • Datenschutz und Informationssicherheit
  • Rücknahme und Austausch von Geräten
  • Ansprechpartner und Eskalationswege

Gerade bei langfristigen Verträgen sollte außerdem genügend Flexibilität vorhanden sein. Schließlich können sich Mitarbeiterzahlen, Standorte und Anforderungen an die Druckinfrastruktur während der Vertragslaufzeit verändern.

Print Outsourcing und Managed Print Services: Wo liegt der Zusammenhang?

Die Begriffe Print Outsourcing und Managed Print Services (MPS) werden häufig im gleichen Zusammenhang verwendet. Sie beschreiben jedoch unterschiedliche Perspektiven.

Print Outsourcing bezeichnet zunächst die grundsätzliche Entscheidung eines Unternehmens, Aufgaben rund um seine Druckinfrastruktur an einen externen Partner zu übertragen.

Managed Print Services beschreiben dagegen ein konkretes Servicekonzept für die professionelle Betreuung und Optimierung einer Druckumgebung. Dabei geht es nicht nur um die Funktionsfähigkeit einzelner Geräte, sondern um einen strukturierten Ansatz für die gesamte Druckerflotte.

Dazu können beispielsweise Monitoring, Verbrauchsmaterialversorgung, Wartung, Support, Flottenoptimierung und regelmäßiges Reporting gehören.

Managed Print Services sind damit eine typische Form, Print Outsourcing im Unternehmen praktisch umzusetzen. Je nach Leistungsumfang kann ein MPS-Konzept einzelne Bereiche abdecken oder einen Großteil des Druckmanagements übernehmen.

Druckmanagement auslagern mit MODOX

Eine zuverlässige Druckinfrastruktur sollte im Arbeitsalltag möglichst wenig Aufmerksamkeit benötigen. Genau darauf sind die Managed Print Services von MODOX ausgerichtet.

Wir betrachten nicht nur einzelne Drucker, sondern die gesamte Druckumgebung und die damit verbundenen Prozesse. Von der Analyse und Konzeption über Beschaffung und Rollout bis zum laufenden Betrieb begleiten wir Unternehmen über den gesamten Lebenszyklus ihrer Drucksysteme.

Dabei steht nicht die maximale Auslagerung im Vordergrund, sondern ein Modell, das zu Ihren internen Strukturen passt. Gemeinsam definieren wir, welche Aufgaben MODOX übernimmt und welche Verantwortlichkeiten weiterhin in Ihrem Unternehmen verbleiben.
 

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FAQ zum Thema Print Outsourcing

Print Outsourcing bezeichnet im Unternehmensumfeld die teilweise oder vollständige Auslagerung von Aufgaben rund um die betriebliche Druckinfrastruktur an einen externen Dienstleister. Dazu können unter anderem Beschaffung, Installation, Monitoring, Wartung, Support und Verbrauchsmaterialversorgung gehören.

Die Auslagerung kann sich insbesondere bei größeren oder komplexen Druckumgebungen lohnen. Typische Gründe sind viele Geräte, mehrere Standorte, hoher interner Verwaltungsaufwand, häufige Supportfälle oder mangelnde Transparenz über die tatsächlichen Druckkosten.

Die interne IT muss sich weniger mit operativen Aufgaben wie Druckerstörungen, Geräteverwaltung, Rollouts oder Verbrauchsmaterial beschäftigen. Dadurch können Kapazitäten für strategisch wichtigere IT-Projekte frei werden.

Print Outsourcing beschreibt grundsätzlich die Auslagerung von Aufgaben rund um die Druckinfrastruktur. Managed Print Services sind ein konkretes Servicemodell, mit dem ein externer Anbieter die Druckumgebung betreut, überwacht und optimiert. Managed Print Services können somit eine umfassende Form des Print Outsourcings darstellen.

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