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Der lange Weg zum schnellen Internet

2015 wurde das Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau beschlossen. Ziel war und ist es, den Breitbandausbau in Kommunen, Städten und Landkreisen mit Subventionen voranzutreiben. Unterversorgte Gebiete sollen auf diesem Weg einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit/s erhalten.

Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland, was die Schnelligkeit des Internets betrifft, immer noch hinterher. Mit durchschnittlich 15,3 Mbit/s belegen wir im internationalen Vergleich gerade einmal Platz 25. An der Spitze steht Südkorea mit durchschnittlich 45 Mbit/s. Damit surft man in dem ostasiatischen Staat mehr als doppelt so schnell wie in Deutschland.

Auch im europäischen Vergleich bewegen sich deutsche Unternehmen lediglich im Mittelfeld. Dies ergab eine im Januar veröffentlichte Erhebung des Statistischen Bundesamts. Zwar ist der Anteil von Unternehmen mit schnellem Internet um neun Prozent zum Vorjahr gestiegen. Doch verglichen mit Schweden oder Dänemark besteht auf deutscher Seite eindeutig Nachholbedarf.

Der Breitbandausbau tritt auf der Stelle

Mitte 2018 verfügten ca. 88 Prozent der deutschen Haushalte über einen Breitbandanschluss mit mindestens 30 Mbit/s – allerdings überwiegend in Großstädten und Ballungsräumen. In den ländlichen Gebieten ist im Schnitt noch nicht mal jeder zweite Haushalt mit einer 50 Mbit-Leitung versorgt, wie aus dem Breitbandatlas der Bundesregierung hervorgeht. Dies soll sich nun mithilfe des Bundesförderprogramms in den kommenden Jahren ändern. Seit 2016 wurden insgesamt 3,5 Milliarden Euro für den Breitbandausbau genehmigt. Für 2018 hatte Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, eine weitere Milliarde zugesagt. Die Gelder stehen den Kommunen für Planung und Antragsstellung sowie die konkrete Umsetzung zur Verfügung.

Die Bilanz nach drei Jahren fällt jedoch ernüchternd aus: Von den Fördergeldern waren bis Mai 2018 gerade einmal ein Bruchteil, nämlich 26,6 Millionen Euro, abgeflossen. Der größte Anteil (23,4 Millionen Euro) hiervon wurde für Beratungsleistungen aufgewendet.

Wege durch den Bürokratie-Dschungel

Dass die Fördermittel bisher nur in Bruchteilen abgerufen wurden, liegt zum Teil daran, dass die Förderanträge zu kompliziert sind. Besonders kleinere Kommunen sind angesichts des bürokratischen Aufwands und aufgrund mangelnder Expertise oftmals überfordert. So verwundert es nicht, dass bisher in erster Linie Beraterunternehmen von den Mitteln profitiert haben.

Um Kommunen und Landkreise effektiver unterstützen zu können, wurde das Förderprogramm 2018 neu aufgelegt. Die Antragstellung wurde vereinfacht; Fördermittelzusagen sollen zügiger erteilt werden. Die Novelle trat am 03.07.2018 in Kraft, der Erfolg bleibt abzuwarten.

Die effektive Alternative: Richtfunk

Eine kostengünstige und schnelle Alternative zu Glasfaser und Kupfer bietet die moderne Richtfunktechnologievon LINK2AIR. Wenn hohe Datenraten über größere Entfernungen benötigt werden, aber keine Kupfer- oder Glasfaserstrecken verfügbar bzw. unwirtschaftlich sind, bietet diese Technologie klare Vorteile. Bei der Versorgung ländlicher Räume spielt Richtfunk eine wichtige Rolle.

Richtfunk bietet eine abhörsichere Vernetzung verschiedener Standorte untereinander oder zu einem Hauptstandort. Unabhängig von der Kapazität und Verfügbarkeit der Internetleitung erhalten Kunden einen verschlüsselten, direkten Zugriff auf ihre Unternehmensdaten. Da die Funkwellen geradlinig verlaufen, ist Sichtkontakt notwendig. Der Einsatz spezieller Hersteller ermöglicht es, weite Distanzen mit einer hohen Bandbreite und geringer Latenz zurückzulegen. Mit mehreren verschiedenen Internetzugängen und Providern kann eine höhere Gebietsabdeckung sowie eine große Verfügbarkeit realisiert werden.

Die Vorteile liegen auf der Hand

  • schnelle Umsetzung auch bei kurzfristigen Projekten
  • symmetrische Bandbreiten für jeden Bedarf
  • unbegrenztes Datenvolumen
  • geringe Latenzzeiten
  • Unabhängigkeit von kabelgebundener Anbindung
  • sehr hohe Verfügbarkeiten
  • Medienredundanz in Kombination Kupfer/Glas/Kabel
  • geringere Investitionskosten im Verhältnis zu notwendigen Erdarbeiten

Die Experten von LINK2AIR beraten Sie gerne.

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